mazeppa
oper frankfurt | 2026
tiroler festspiele erl | 2024
conductor
set and costume design
video design
lighting
fight director
choreography
dramaturgy
photos
Karsten Januschke
Herbert Murauer
Bibi Abel
Reinhard Traub
Stephen Louis
Christiana Stephanou
Max Enderle
Xiomara Bender









PRESS:
Oper Frankfurt 2026
"Wild inszeniert dieses Historiendrama um Ereignisse des Jahres 1709 sehr konsequent und in sich stimmig als gegenwärtige Tragödie Marias ... Sie muss wählen zwischen Kotschubej und Mazeppa, zwei Figuren, die patriarchale Unterordnung von ihr verlangen. Selbstbestimmung ist nicht vorgesehen. Von der ersten Kindheit in die zweite Kindheit des Wahnsinns als Flucht vor der unbegreiflichen Grausamkeit führt diese Inszenierung: ein unentrinnbarer Regress ... Die Inszenierung von Matthew Wild schreckt vor Brutalität nicht zurück. Der Gesang ist überragend." Jan Brachmann FAZ
"Oper Frankfurt eröffnet die neue Spielzeit fulminant mit Tschaikowkys „Mazeppa“ ... Wilds Inszenierung im Geflecht von Familie, Macht und Mafia gelingt mit durchdachter, präziser Personenregie und starken Bildern, verlangt dem Publikum aber auch einiges ab in brutalen Szenen ... Das Premierenpublikum spendete allen Beteiligten herzlichen Beifall" Markus Kuhn FNP
"Matthew Wild nun ist einer der begabtesten Geschichtenerzähler unter den jüngeren Regisseuren ... Wie alle guten Regisseure der jüngeren Generation läßt sich Wild dabei von den Erzählweisen des Kinos und ambitionierter Serien inspirieren ... Es wird lustvoll und detailreich erzählt, wie man es von anderen Regiearbeiten Matthew Wilds kennt. Alles ist genau durchgeformt bis zu scheinbaren Kleinigkeiten ... Schonungslos hart, dabei erzählerisch stark, am Ende tief berührend: Die Produktion bietet pralles Theater und reichhaltige Musik auf darstellerisch und sängerisch gewohnt ausgezeichnetem Niveau." Michael Demel DER OPERNFREUND
"Der Regisseur deutet das Stück als Parabel über eine korrupte Machtelite, die das Volk skrupellos für die eigenen Zwecke missbraucht ... Matthew Wilds Inszenierung gelingt das Kunststück, aktuelle Entwicklungen wie die russische Invasion in die Ukraine in drastische Bilder einfließen zu lassen, dem Stoff aber dennoch eine zeitlose Dimension zu verleihen." Silvia Adler WIESBADENER KURIER
Tiroler Festspiele Erl 2024
"Regisseur Matthew Wild verortet Tschaikowskys Oper „Mazeppa“ in der Postsowjet-Ära und inszeniert mit teils schwer erträglicher realistischer Wucht - und mit einem großartigen Ensemble. Die Neuinszenierung von Tschaikowskys „Mazeppa“ in Erl wird zu einem großartigen, tief schockierenden und ungemein aktuellen Opernereignis." Rita Argauer SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
"Traum-Ensemble ohne Star-Namen – Sternstunde mit „Mazeppa“ in Erl. Musiktheater als Polit-Thriller von erschreckender Aktualität – Peter Tschaikowskys „Mazeppa“ wird zu einer abschließenden Gloriole von Bernd Loebes Intendanz bei den Tiroler Festspielen in Erl." Wolf-Dieter Peter NMZ
"An diesem Premierenabend kamen strategisches Konzeptdenken, Vertrauen in die Relevanz eines intelligenten Musiktheaters und ein ideales wie hoch engagiertes Ensemble zusammen: Regisseur Matthew Wild entwirft ein äußerst differenziertes Gesellschaftspanorama, Dirigent Karsten Januschke entfacht eine destruktive Spannungsdichte." Roland H. Dippel CONCERTI
"Die Inszenierung von Matthew Wild ... könnte ob ihrer Professionalität und Klugheit mühelos auch an der Wiener Staatsoper, den Salzburger Festspielen oder an einem anderen großen Haus laufen und wäre dann sicher Favorit für die jährlich vergebenen Opernpreise. Wild erzählt messer-scharf einen Clan-Konflikt." Jörn Florian Fuchs OPERNWELT
"Packende, hochklassige Opernrarität in Erl ... Zeitlose Aktualität ist das Stichwort für die rundum gelungene Regie von Matthew Wild." Franz Gratl KRONEN ZEITUNG
"Matthew Wild gelingt mit „Mazeppa“ in Erl ein Abend, der keine Wünsche offen lässt ... Wild findet hier immer wieder einprägsame Bilder, in denen er das Leid des Volkes ähnlich schonungslos einfängt wie das Schicksal seiner weiblichen Protagonistin ... Ein Triumph für alle Beteiligten" Tobias Hell MÜNCHNER MERKUR
"Stehende Ovationen für eine so bluttriefende wie schonungslose Abrechnung mit Gewaltmenschen unserer Tage: Tschaikowski zeigt Aufstieg und Fall eines Karrieristen, der nur das Gesetz des Stärkeren kennt. Das ist in der Inszenierung des Südafrikaners Matthew Wild beklemmend aktuell und unbedingt sehenswert." Peter Jungblut BR KLASSIK
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